Ratgeber Neurologie & Reha
Fußheberschwäche (Peroneuslähmung)
Lässt sich der Fuß nicht richtig anheben, bleibt man leicht hängen. Eine Fußheberorthese hilft, sicherer zu gehen.
Kurz erklärt
Bei einer Fußheberschwäche kann der Fuß nicht mehr richtig angehoben werden. Häufig liegt das an einer Reizung oder Schädigung des Wadenbeinnervs (Peroneusnerv), manchmal auch an einer Erkrankung wie einem Schlaganfall, Multipler Sklerose oder einem Bandscheibenvorfall.
Wie es sich im Alltag zeigt
- Der Fuß hängt beim Gehen nach unten, die Fußspitze bleibt leicht hängen.
- Um nicht zu stolpern, wird das Bein stärker angehoben (sogenannter „Storchengang”).
- Es besteht eine erhöhte Stolper- und Sturzgefahr, besonders an Schwellen und Treppen.
Wie Hilfsmittel unterstützen können
- Eine Fußheberorthese hält den Fuß in einer sicheren Stellung, sodass die Fußspitze beim Gehen nicht hängen bleibt – das macht den Gang sicherer und weniger anstrengend.
- Gehhilfen geben zusätzlich Halt.
Es gibt unterschiedliche Ausführungen von Fußheberorthesen – von leichten Bandagen-Systemen bis zu stützenden Schienen. Welche passt, klären wir gemeinsam und stimmen sie auf Sie und Ihre Schuhe ab.
Passende Hilfsmittel
Im Ratgeber erklären wir diese Hilfsmittel neutral und verständlich:
So unterstützen wir Sie bei Kutschke
Welche Versorgung im Alltag wirklich entlastet, finden wir gemeinsam in Ruhe heraus – mit Zeit für Ihre Fragen.
Rezept & Krankenkasse
Viele Hilfsmittel werden ärztlich verordnet und von der Krankenkasse übernommen. Wir arbeiten mit den meisten gesetzlichen Krankenkassen zusammen und kümmern uns um die Abwicklung. Ihr Rezept können Sie bequem online einreichen oder bei uns vor Ort abgeben.
Zum Weiterlesen
Zuletzt geprüft am 2. Juni 2026
Wir beraten Sie persönlich
Es geht uns nicht um schnellen Verkauf, sondern um Lösungen, die im Alltag wirklich helfen. Sprechen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.